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Aoshima 051627 – Nissan Skyline Super Silhouette

  • Aoshima Nissan KDR30 Skyline Super Silhouette '82
  • 2016 (Neuauflage)
  • 051627
  • 76 Teile (zzgl. Decals & Ersatzteile)
  • 20,0 cm x 8,1 cm x 5,6 cm (LBH)
  • 120 g
  • ca. 20 - 25€

Fahrzeugvorstellung

Der Skyline Super Silhouette war eines von drei spektakulären Gruppe 5 Rennfahrzeugen, das Nissan in den frühen 1980er Jahren ins Rennen schickte. Der LZ20B 2,1-Liter-Vierzylinder mit Turboaufladung lieferte 570 PS an die Hinterräder und trieb den Fahrern Schweißperlen auf die Stirn. Die Kombination aus wenig Hubraum und früher Turbotechnologie erforderte Fingerspitzengefühl, um die Kraft auf die Straße zu bringen.

Masahiro Hasemi fuhr den Skyline in den Saisons 1982 und 1983 und konnte insgesamt sieben Siege mit dem Fahrzeug verbuchen. Durch sein brachiales Erscheinungsbild und den Rennerfolg gewann das Fahrzeug die Herzen vieler Fans.

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Qualität der Bauteile
80%

Die weißen Spritzgussteile des Aoshima Skyline Super Silhouette sind von guter, stabiler Qualität. Wenn man sie sauber mit dem Skalpell aus den Bögen trennt, sind nur selten Nacharbeiten mit Schleifpapier nötig. Die Gummireifen haben sehr unsaubere Auswurfmarker, die mit dem Skalpell entfernt werden müssen. Die Schriftzüge auf den Reifenwänden sind jedoch sauber und filigran gegossen.

Schwierigkeit
40%

Obwohl der eigentliche Bausatz nicht sonderlich kompliziert ist, erfordert die zweifarbige Lackierung ein wenig Geschick. Auch die vielen Decals, die den Rennwagen zieren, müssen fehlerfrei aufgetragen werden. Entscheidet man sich für ein individuelles Lackkleid, so kann man sich bei der Gestaltung des Innenraums und der Karosserie austoben. Der Bausatz ist für Anfänger geeignet und entspricht in etwa dem Revell Skill-Level 3.

Detaillierungsgrad
40%

Wie 76 Einzelteile schon vermuten lassen, ist der Bausatz recht simpel gehalten. Bremsen und Fahrwerk gibt es nicht. Der Motor ist nur durch eine Wölbung in der Unterbodenplatte angedeutet und die Hinterachse ist ein Metallstab. Technisch gibt es also nicht besonders viel zu sehen. Positiv fällt die funktionierende Lenkung der Vorderräder und der schöne Innenraum auf. Der Skyline ist rollbar, hat sonst aber keine beweglichen Teile.

Passgenauigkeit
70%

Grundsätzlich gibt es keine Probleme mit der Passgenauigkeit. Eine zu dicke Lackierung kann beim Einsetzen des Frontgrills und der Rückleuchten allerdings für klemmende Bauteile sorgen. Also am Besten erst zusammenbauen und später lackieren, oder dünn lackieren und später den Lack ausbessern. Das durchsichtige Scheiben-Element passt hervorragend, der seitliche Auspuff hängt etwas zu tief.

Qualität der Decals
90%

Der Bausatz enthält eine Fülle an Nassschiebebildern, die sich zum Glück gut ablösen und aufkleben lassen. Mit einem Skalpell kann man sie kurz nach dem Auftragen vorsichtig verschieben. Die Haftung ist gut, auch bei langen Klebelinien und großen Schriftzügen. Nachdem die Decals angetrocknet sind, können sie problemlos mit einem Pinsel übermalt werden.

Verständlichkeit der Bauanleitung
70%

Der Aoshima Skyline Super Silhouette wird mit einer achtseitigen, schwarz-weiß gedruckten Bauanleitung geliefert. Das Format ist etwas kleiner als DIN-A4. In 15 Schritten wird der Zusammenbau geschildert, die Erklärtexte sind in Japanisch und Englisch abgedruckt. Die Grafiken sind größtenteils selbsterklärend und auch ohne Text verständlich, manchmal allerdings etwas überladen.

Gesamtbewertung
65%

Der Aoshima Skyline Super Silhouette ist ein unkomplizierter und vergleichsweise “langweiliger” Bausatz. Für Einsteiger ist er jedoch bestens geeignet und auch erfahrende Modellbauer können ihre Freude daran haben, indem die Lackierung aufwändiger gestaltet wird als vom Hersteller vorgesehen.

Eine Tieferlegung ist aufgrund der simplen, rollbaren Aufhängung nicht ohne einen Komplettumbau möglich. Da Karosserie und Chassis genau aufeinander abgestimmt sind, gestalten sich größere Umbauten schwierig. Das Highlight sind die bildschönen Tiefbettfelgen, die großes Potenzial für individuelle Designs bergen.

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Mein Modell

Das Design meines Skyline wurde maßgeblich von der Netflix-Serie Hyperdrive beeinflusst. Ich wünschte mir eine 50:50-Mischung aus Rennwagen und Straßenfahrzeug, die wochentags für den Weg zur Arbeit und am Wochenende für Driftrennen genutzt wird. Während der grundierte Kotflügel schon früh feststand, resultierte der Heckschaden aus der Not heraus, dass ich ein Rücklicht aufgrund zu vieler Lackschichten nicht mehr richtig befestigen konnte. Die Nummernschilder stammen vom Revell-Bausatz 07084, Decals von 85-7202, 03246, 07067 und Aoshima 001929 . An dem Modell gefällt mir besonders die dreifarbige Lackierung.

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